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Heliozentrisch-erdbebensichere Gebäudekonstruktion nach architektonischen Prinzipien

bugun.com (Dr. Fikret Okutucu)

Teknoloji - 9.6.2009

Die Gebäude, die nach einem Erdstoß der Stärke 6,8 weiterhin “leicht bemängelt bzw. bewohnbar” bleiben können, verdanken ihr Los, ihrer Form und Einhaltung architektonischer Planungsprinzipien.

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Bei jedem Gerät, das keine Verwendung mehr findet, ohne sein ökonomisches Leben zu erfüllen, geht es um Verschwendung von Energie. Hiebei handelt es sich um all die Energieen, die bei der Herstellung des ausgemusterten oder defekten Gerätes zum Einsatz kamen. Wenn wir diese Tatsache im Bezug auf Gebäudekonstruktion unter die Lupe nehmen, so verursachen all diejenigen Konstruktionen, die eigentlich Erdstößen bis zu 6,8 Richterskala standhalten sollten, doch noch zum Opfer fallen, immense Energieverschwendung. Mit der Dimension solcheines volkswirtschaftlichen Verlustes hat sich zweifelsohne jedes Individuum auseinanderzusetzen, vor allem aber die politischen Entscheidungsträger. Auf die Lebens-, Arbeitskraft-, Infrastruktur- oder Sachverluste, die ebenfalls Energieverluste herbeiführen, werden hier nicht eingehen.

Die Gebäude, die nach einem Erdstoß der Stärke 6,8 weiterhin “leicht bemängelt bzw. bewohnbar” bleiben können, verdanken ihr Los, ihrer Form und Einhaltung architektonischer Planungsprinzipien. Aus diesem Grunde haben Architekten und Städtebauer eine ganz wichtige Funktion zu erfüllen. Sie müssen nämlich den wissenschaftlichen Kritierien der “konstanten Tragwerke” und “Formen” gerecht werden; nur mit deren Hilfe können sie Erdbebensicher bauen. Vor allem müssen wir endlich lernen, dass es für erdbebensichere Gebäudekonstruktionen nicht ausreicht, wenn wir einfach nur widerstandsfähige Baumaterialien verwenden.

In diesem Sinne übernehmen die Städteplaner hier eine wichtige Rolle. Denn sie sind ja diejenigen Leute, die den Architekten entsprechende Grundstücke mit erforderlicher Größe und Richtung zwecks erdbebensicherer Bebauung zur Verfügung zu stellen haben.

Das Thema ist unter dem Aspekt der Störungszone bzw. der Fallrichtung zu behandeln. Seit geraumer Zeit ist uns die Fallrichtung der Störungszonen bekannt. Im Falle, dass die Fallrichtung des Erdstoßes und die lange Seite des Gebäudes einander parallel sind, ist eine optimale Performance von der Konstruktion zu erwarten. Aufgrund der oben erwähnten Auslegungen, sind die Richtungskriterien nunmehr um eine weitere auszudehnen.

Beispielsweise sollte man bei Fallrichtung einer Störungszone, deren Achse nord-süd gerichtet ist, nur dann bauen, wenn sich kurze Seiten des Gebäudes gen Norden oder Süden erstrecken. Diese Bauweise optimiert zwar den Erdbebenwiderstand, kollidiert aber zugleich mit dem heliozentrischen Bauprinzip, wonach es gilt, Gebäuden mit Hilfe von Sonnenstrahlen zu erwärmen.

Um dîeses Problem aus der Welt zu schaffen, schlagen wir folgendes vor: Beim Bauen sollte darauf geachtet werden, dass lange Seiten möglichst nach Süden gerichtet sind. Zur gleichen Zeit sollte jedoch das Tragwerk auf jeder Etage mittels Dilletationen durch quadratische oder fast quadratische Formen geplant werden.